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und hier aus erster Hand: Arne Tode's Race-Berichte von der IDM



vorzeitige Entscheidung zum Titel für  Arne Tode                                   bei der IDM in Oschersleben (7. - 9. August)

Arne hat es geschafft. Bei der IDM in Oschersleben konnte er sich vorzeitig den Titel sichern. Beim ersten Rennen gewann er souverän vor Daminan Cudlin. Es fehlten nur noch ein paar Zähler zur Meisterschaft. Im zweiten Rennen griffen die Regenspezialisten Kaufmann und Penzkofer an. Arne Tode war mit dabei beim schnellen Duo. Da Arne auf seiner Triumph 675 nur noch ein paar Punkte fehlten, gab er sich mit Platz 3 zufrieden - und führt jetzt die IDM uneinholbar an mit 62 Zählern Vorsprung. Da kann er gelassen zum Finale nach Hockenheim fahren und die Meisterkrone in Empfang nehmen!
Ein Zitat von Arne nach dem Rennen: "Es war anspruchsvoll. Es gab wenig Grip, dafür umso mehr Wasser. Ich wusste nicht, wo die anderen sind. Ich habe mich auf mein Rennen konzentriert und war nicht sicher, dass ich ohne Sturz durchkomme."
Ist er aber: MySpeeding gratuliert Arne Tode zur Meisterschaft! Wir haben von Anfang an auf Dich gesetzt, wie diese Rubrik beweist ;-)

5. IDM-Lauf 2008 auf dem Salzburgring (4. - 6. Juli)

Salzburg – Der Australier Damian Cudlin fuhr vor 17.300 Zuschauern am Salzburgring seinen ersten Sieg in der Klasse IDM Supersport ein. Bei schwülheißen 30 Grad gewann der Yamaha-Pilot vom SKM-Bike Promotion Team die Windschatten-Schlacht in Österreich. Er verwies seinen Teamkollegen Rico Penzkofer und den Russen Vladimir Leonov (Vector Racing Team) auf die Ränge.

Im Training hatte Vladimir Ivanov noch seine diesjährige Statistik beschönigt. Nach zwei Siegen in Folge (Nürburgring und Sachsenring), holte er sich auch seine zweite Pole-Position in Folge. Aber es ging schon im Training sehr eng zu. Den zweiten Startplatz sicherte sich der Meisterschaftsleader Arne Tode (G-LAB Racing-Sport-Evolution) vor den Teamkollegen Damian Cudlin und Rico Penzkofer. „Wir haben im Training natürlich versucht, Windschatten zu fahren“, gab Penzkofer zu Protokoll. „Das bringt immer noch ein paar Zehntel.“ Aus Reihe zwei ging der dritte Mann vom SKM-Bike Promotion-Team, Pascal Eckhardt – neben ihm standen Vladimir Leonov, Sebastien Diss und Roman Raschle.

Im Rennen war es einmal mehr Sebastien Diss (Kawasaki BMR Racing Team) der den besten Start erwischte und als erster in die Schikane einbog. Alle 41 Piloten schlängelten sich perfekt durch die ersten Kurvenpassagen und niemand stürzte.
Diss war es auch, der erst einmal die Führung behaupten konnte – allerdings nur in der ersten Runde. Dann führte der Russe Ivanov die Meute für zwei Runden an, ehe er in die Box musste. „Irgendetwas hat meinen Hinterreifen zerschnitten“, ärgerte sich der Yamaha-Pilot, als er mit einem „Platten“ aufgeben musste.

Nun wechselte die Führung in nahezu jeder Runde. Insgesamt gab es im Supersport-Rennen fünf verschiedene Spitzenreiter. Nach dem Ausfall Ivanovs waren es Cudlin, Penzkofer und Tode. Allerdings musste Arne Tode aufgrund eines Verbremsers einmal den Notausgang an der Schikane nach Start-Ziel nehmen. Danach waren es nur noch Cudlin und Penzkofer, die den Sieg unter sich ausmachten. Von Runde sechs an kam keiner mehr an den beiden Teamkollegen vorbei.
Und das obwohl noch mehrere Fahrer in Schlagdistanz lagen. Herbert Kaufmann lauerte auf dem dritten Rang, ehe ihn ein ähnliches Schicksal wie Tode ereilte. Zwei Runden vor Schluss verbremste sich der Suzuki-Pilot und musste den Notausgang nehmen. Kaufmann fiel dadurch auf den siebenten Rang zurück, den er auch ins Ziel fuhr. Damit war der Weg für Leonov frei.

Cudlin und Penzkofer schenkten sich keinen Zentimeter und wechselten ständig die Führung. „Es war ein sehr schönes Rennen und ein fairer Kampf“, gab Penzkofer zu Protokoll. „Damian hat in der letzten Runde eine ganz schöne Attacke geritten und mich sauber überholt. Da konnte ich nichts mehr entgegensetzen.“ Cudlin gewann mit nur 0,081 Sekunden Vorsprung.
Leonov wurde Dritter und feierte seinen ersten Podestplatz in einem Straßenrennen. Vorher fuhr er in Russland Moto-Cross. Er konnte auch den amtierenden Meister, Sebastien Diss, hinter sich lassen ebenso wie Pascal Eckhardt, Arne Tode, Herbert Kaufmann und Joshua Sommer. Letzterer hatte im Vorfeld des Salzburgring-Laufes das Team gewechselt und war von Suzuki auf Triumph und in das Wilbers Team umgestiegen. Angesichts seines Einstandes mit einem achten Rang wohl die richtige Entscheidung.

Mit seinem sechsten Rang verlor Arne Tode weitere Punkte seines Vorsprunges auf seine Meisterschafts-Verfolger. Der Glauchauer liegt mit 150 Punkten in Front und hat noch 29 Zähler Polster. Cudlin folgt mit 121. „Vor der Saison hatte ich keinen Druck“, kommentierte der Australier. „Es hat niemand von mir erwartet, dass ich Rennen gewinne. Aber jetzt sehe ich ein Licht am Ende des Tunnels und hoffe, dem Arne noch ordentlich zusetzen zu können.“ Hinter Damian Cudlin geht es durchaus knapp zu. Dritter ist derzeit Sebastien Diss mit 106 Punkten vor Vladimir Ivanov (101), Herbert Kaufmann (95) und Rico Penzkofer (90).

(IDM Presse)


Samstag 14.06.08  Nürburgring, World Supersport, 2. Quali:
Von Anfang an war Arne gut mit der Spitze unterwegs und konnte sich 20 Minuten auf Rang drei halten. Beim letztem Anlauf die Zeit noch einmal zu verbessern hat er dann leider das Vorderrad verloren und mußte das Training beenden. Schlußendlich ist er auf Platz sieben gewertet worden. Zweite Startreihe, das Ziel unter die besten Zehn zu kommen ist erreicht. Freuen wir uns auf ein spannendes Rennen mit einem guten Ergebnis.

Sonntag, 15.06.08, Nürburgring, World Supersport, Rennen:
Arne verursacht nach einem Schaltproblem beim Bremsen in die erste Kurve Chaos und Rennabruch. Den Vorstart meistert Arne hervorragend, alle ahnen, bangen, hoffen für die Sensation. Aber alles kommt anders. Arne kommt nicht schlecht aber auch nicht gut weg, wird innen eingeklemmt, scheint sich aber hervorragend in die erste Ecke zu bremsen- und überzieht. Massencrash, Rennabruch: "Ich war extrem spät auf der Bremse und hab den Gang nicht rein bekommen. Ich hatte viel zu wenig Motorbremse, konnte nichts mehr machen" berichtet er. Es tut mir furchtbar leid für die Jungs, die mit mir zu Fall gekommen sind. Arne muß auf`s weniger aufwendig vorbereitete Ersatzmotorrad ausweichen, viel näher am IDM-Bike, weniger Punch, kleiner Kühler, aber auch nicht schlecht. Neustart. Als Zehnter biegt er in die erste Kehre ein, fährt von da an ein sauberes, deutliches, gutes und kontrolliertes Rennen, als wäre er noch nie wo anders gefahren. Arne fährt nicht nur sicher, sondern auch mit Vorwärtsdrang, erkämpft sich schließlich Platz acht. Wir hören uns am kommenden Wochenende vom Sachsenring. 
Quelle: News von Arneto

30.05.-01.06. Nürburgring

Es sah alles danach aus, als würden die 14.200 an den Nürburgring gereisten Fans in der IDM Supersport-Klasse einen Doppelsieg von Arne Tode (G-LAB Racing-Sport-Evolution) sehen. Tode hatte am Samstagabend den ersten Lauf für sich entschieden. Doch am Sonntag machte dem Glauchauer der Defekt-Teufel bei herrlichem Sommerwetter einen Strich durch die Rechnung, so dass Vladimir Ivanov (Vector-Racing-Team) seine Chance nutzte und das zweite Rennen gewann.

Wie bei allen anderen Klassen konnte auch in der IDM Supersport aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen am Samstag nur ein Zeittraining gefahren werden. Einmal mehr war Arne Tode (Triumph) der Mann, der die Musik angab. Er holte sich am Nachmittag bei trockenem Asphalt die Pole-Position und drückte der Konkurrenz über eine halbe Sekunde drauf. Das ist in dieser enorm leistungsdichten Klasse eine ganze Menge. Vladimir Ivanov und Pascal Eckhardt (beide Yamaha) fuhren die Startplätze zwei und drei heraus. Mit dem Belgier Didier van Keymeulen (Suzuki) schloss ein Gaststarter Reihe eins ab. Van Keymeulen hat auch schon IDM-Erfahrung und fährt in diesem Jahr eigentlich in der Supersport-WM. Er nutzte das IDM-Rennen auf dem Nürburgring zur Vorbereitung auf den Weltmeisterschaftslauf, der vom 12. bis 15. Juni an gleicher Stelle stattfindet.
 
Lauf zwei am Sonntag fand bei schönstem Sommer-Wetter und Temperaturen weit über der 20-Grad-Marke statt. Didier van Keymeulen und Vladimir Ivanov kamen am Besten von der Start-Linie weg. Allerdings war es der Franzose Sebastien Diss, der als Erster in das „Yokohama-S“ einbiegen konnte. Doch schon in der zweiten Runde schickte sich Arne Tode an, sein Meisterstück vom Vortag zu wiederholen. Dabei spielte ihm aber der Defekt-Teufel einen Streich. In Führung liegend musste Tode seine Triumph abstellen und das Rennen hinter der Leitplanke weiter verfolgen.
Danach hieß der Führende zunächst Sebastien Diss. Aber er hatte die Rechnung ohne den Russen Ivanov gemacht, der zügig aufholte und sechs Runden vor Schluss die Führung an sich riss. Er behauptete sie bis ins Ziel.

Triumph-Pilot Philipp Hafeneger war die Überraschung des Tages. Der zweite Mann vom G-LAB – Racing Sport-Evolution Rennstall kam nur als 19. (!) aus der ersten Runde zurück und fuhr teilweise mit dem Messer zwischen den Zähnen. „Ich komme ja schließlich aus Solingen, wo die Messer hergestellt werden“, war Hafeneger zum Scherzen aufgelegt. Am Ende erreichte er im Ziel den zweiten Rang und hatte den Vorsprung Ivanovs fast komplett aufgetilgt. „Eine Runde mehr und Hafeneger hätte auch den Russen noch aufgeschnupft“, prognostizierte Streckensprecher Thomas Deitenbach.
„Es ist nun kein Geheimnis mehr“, lüftete Hafeneger die Formel des Erfolgs. „Ich habe die Reifenmarke gewechselt. Ich bin jetzt Pirelli-Pilot, nachdem ich anderthalb Jahre lang Entwicklungsfahrer für Continental war. Mir hat es jetzt einfach gereicht. Aber ich hoffe trotzdem, dass ich den Conti-Leuten mit meiner Arbeit helfen konnte.“

In der Meisterschaft hat Arne Tode trotz des „Nullers“ vom Sonntag immer noch einen soliden Vorsprung von 35 Punkten. Der Glauchauer führt mit 120 Zählern vor Damian Cudlin (85), Sebastien Diss (80), Herbert Kaufmann (79), Vladimir Ivanov (76) und Philipp Hafeneger (59).

IDM-Stand nach 6 von 14 Läufen: 1. Tode 120 Punkte, 2. Cudlin 85, 3. Diss 80, 4. Kaufmann 79, 5. Ivanov 76, 6. Hafeneger 59

(IDM Presse)

16.-18.05. Oschersleben

Im ersten wie auch im zweiten Zeittraining dominiert Arne, fährt jeweils die beste Zeit und bleibt mit 0,8 Sek. unter der Pole vom letztem Jahr.

Rennen eins: Eine richtige Reifenwahl zu finden war schwierig. Arne entscheidet sich für den harten Regenreifen von Pirelli. Nach dem Start machte sich Jesco aus dem Staub während Arne sich mit Penz und Old Kaufmann, die bekannterweise nicht die schlechtesten im Regen sind, herum schlägt. Am Ende kann sich Arne von beiden absetzen und den zweiten Platz nach Hause fahren. Jesco war heute nicht zu schlagen .

Rennen zwei: Arne verhaut den Start total und biegt als neunter in die erste Kurve ein. Vier Runden braucht er um an Vladimir Ivanov vorbei zu kommen und weitere vier sich an den anderen sechs und Philipp, der bis dahin führt aber mit offentsichlichen nachlassenden Reifen laboriert, in der Hasseröder vorbei zu schieben. Die verbleibenden acht Runden führt er kontrolliert, legt zwischenzeitlich einen Sprint ein,fährt als einziger 30er Zeiten und gewinnt mit 2,78 Sekunden Vorsprung vor Herbert und 8,85 Sekunden vor Damain Cudlin.

In der Meisterschaft führt Arne nach vier Rennen (drei Siege und ein zweiter Platz) mit 30 Punkten vor Cudlin.
Also bis in 14 Tagen zum Nürburgring, wir halten Euch auf dem laufenden.

25.-27.04. Lausitzring

G-LAB-Racing musste spannende Momente durchleben. Thrill und Fieber am Vorstart, das Kribbeln der Aufwärmrunde, das bange Warten auf die grüne Ampel, das Aufheulen des Feldes am Start. Und dann verpatzt Arne Tode von der Pole den Start - Kupplung im  letzten Griff zu rasch ausgerückt, Drehzahl zusammengebrochen. "Er steht!", ein Aufschrei vom Team. Vladimir Ivanov, Ondrej Jezek, Sebastian Diss, Vladimir Leonov, sie alle vorbei. Schön einerseits, dass sie alle die Internationalität der IDM unterstreichen. Schlechte Situation andererseits für G-LAB-Racing - wir gönnen Euch allen die Plätze ab drei ...Aber zunächst kommt Arnes Daytona als fünfte aus der ersten Runde. Nicht schlecht, aber eben weit hinter den Erwartungen - alles umsonst? Pilot Hafeneger erwischt seinen Start besser, macht gleich einmal Plätze gut. Erste Runde, Fünf und Acht, na gut, aber dann: Einen nach dem anderen verschlingt Arne, nach drei Runden vorn, Teamjubel - aber Ivanov beisst sich an seinem Heck fest. Zunächst. Vladimir reisst in der sechsten Runde eine hohe 43er, scheint aufzukommen, dann zeigt Arne Tode sein wahres Gesicht: Kontert mit sechs Runden unterhalb seines Polespeeds, fährt mit Ivanov nicht nur die einzigen 43er überhaupt sondern auch fast eine halbe Sekunde schneller als alle anderen. Richtig gehört: Als alle anderen. Auch Vladimirs Versuche enden drei Runden später, dann reißt die Lücke weiter und weiter auf. Arne führt nicht nur, er dominiert - und gewinnt überlegen: G-LAB feiert, und auch die vielen Zweifler dürften eines besseren belehrt sein: Hier fuhr ein Top-Titelfavorit 2008 als erster über die Ziellinie, und hier fährt jemand, der den deutschen Motorsport auch international vertreten kann.

Quelle: News von Arneto


                                                                                                   

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Einladung zum 2. HONDA RC31 / NC25 Treffen im Taunus

Hallo HAWK und BROS Fahrer (-innen)
Den 20. Geburtstag unser aller Liebling nimmt Dirk Loll zum Anlass, auch dieses Jahr ein RC31 / NC25-Treffen auszurichten.
Das Treffen findet vom 29.08. – 31.08.2008
auf dem Gelände “Egertshammer“ bei D-61276 Weilrod - Altweilnau direkt an der B275 ( Weiltal ) statt.
www.egertshammer.de

Ort:  Gelände “Egertshammer“ direkt an der B275.

Ausstattung:  Gemütlichs Zelt mit Theke usw. Stellplatz für Zweiräder , Autos und Wohnmobile mit Stromanschluss , Zeltplatz , Duschen & WC.

Freitag:  Anreise, natürlich gibt es auch schon Verpflegung in flüssiger und fester Form.
Gemütliches Beisammensitzen und beim Benzingequatsche das letzte Jahr Revue passieren lassen :D

Samstag:
Gemütliches Frühstück, danach ab ca. 11:00 Uhr eine kleine Ausfahrt durch den Taunus zwischendurch Rast zum kleinen Imbiss und zum Kaffee und Kuchen wieder zurück am Platz (ca. 15:00 Uhr).
Am Abend Grillparty

Sonntag:
Gemütliches Frühstück oder Resteverzehren :D Ausklingen lassen des Treffens

Kosten:
10,00 € pro Fahrer / Fahrerin , 5,00 € pro Sozius / Sozia (Unkosten für Platz und Übernachtungen)
5,00 € Unkostenbeitrag pro Tagesgast (ohne Übernachtung)
3,00 € für Frühstück pro Person und pro Tag

Anmeldung:
Bitte meldet euch aus Organisatorischen Gründen bis zum 08.08.2008 verbindlich mit der Überweisung der Kosten auf meine Konto an.
Als Verwendungszweck bitte die Anzahl der Teilnehmer und der Tage angeben.
Sendet mir bitte zusätzlich eine Info mit euren Adressdaten, damit ich den Geldeingang zuordnen kann.
Veranstalter:
Dirk und Anita Loll , Hauptstr. 66 , D-61267 Neu-Anspach, info@gt647.de , www.gt647.de
Tel: +49 (6081) 43003 , Fax: +49 (6081) 960086 , Mobil : +49 (172) 6938500

Kontodaten:
Konto: 4101423072 , BLZ : 50190000 - Frankfurter Volksbank
BIC : FFVBDEFF , IBAN : DE93501900004101423072 - Frankfurter Volksbank
:arrow: hawkuser@onlinehome.de

Bringt gute Laune und viele HAWKs und BROS´ mit . Und legt mal ein gutes Wort für mich ein, damit es auch mit dem Wetter klappt :D

Wir wünschen euch allen eine trockene und sturzfreie Anreise.www.map24.de für die Anfahrt.

Die HAWK     das Schönste Moped von Honda

Achtung aus aktuellem Anlass:

gravierende Mängel beim Original-Federbein der Hawk festgestellt - Info hier   http://www.hawkster.de

Artikel               MO Zweizylinder Special Heft

Story             Die HAWK-RC 31-Connection

Die Hawk-Connection - mit diesem Namen fing alles an. Genauergesagt in Pfaffenhofen mit der ersten Paper-Print-Ausgabe der Hawk-Connect am 27.08.1995. Es folgten zahlreiche Ausgaben bis zum Jahr 2000. Dann gab's ein paar interne Probleme, die hier nichts zur Sache tun. Mir liegen alle Ausgaben der Hawk-Connection vor. Es gibt Technik-Tips, Umbau-Anleitungen und nicht zuletzt ganz wichtig, die Adressen der Zulieferer, deren Teile auf die Hawk passen. Aufgrund von mangelnder "Schreibbeteiligung" der IG Hawk Mitglieder wurde dann das Printmedium eingestellt. Parallel lief alle 2 Jahre ein grosses Hawktreffen bei Andreas in Holzminden - ein witziges Grill- und Camptreffen in Niedersachsen. Einige Treffen waren zwischendurch, so z.B. das Hawk-Treffen in Erbach und das internationale Hawk-Treffen an der Nordschleife, wo wir als Highlight mit unseren Hawks sowohl auf den Grand Prix Kurs als auch auf die Schleife selbst durften. Es waren Österreicher, Schweizer, Holländer und Engländer mit ihren Hawks da. Letztes Jahr gab es ein Hawk RC 31 Treffen im Taunus, organisiert von Dirk. Das best daran ist, abgesehen von den netten Leuten, immer die grosse Hawkausfahrt am Samstag, wo wir dann die Dörfer der Gegend verunsichern.

Viele Hawksters haben durch ihren persönlichen Einsatz ihren Teil in den Jahren dazu beigetragen, dass es die Hawk-Connection noch gibt, das betrifft Treffen, Technikberatung, Organisation und aktive Schrauberhilfe. Ich kann hier leider nicht alle Namen aufzählen, vielleicht mal ein paar: Günter, Wolfgang, Dirk, Andreas, Markus,Arno, Reiner,  Roland, Norbert, Jochen, Peter... ich hab bestimmt noch jemand vergessen.

Damit die Hawk Community sich auch online weiter verständigen kann und das Archiv der Hawk Connect zumindest teilweise ins Netz einfliesst hat Jens Ende 2003 das Hawkster Forum <link> (wird gerade umgebaut) gegründet. Hier kann sich jeder anmelden, der den Falken liebt, selbst einen hat und sich vernetzen möchte.

Die BROS (amerik. Variante der HAWK) von Jochen Pohle aus Würzburg kam im Oktober 2006 in der MO auf den 1. Platz der TOP TEN Eigenumbau:
1 Platz ::: Honda Bros 650-Umbau, 840 ccm, viele Eigenbauteile, Gewicht vollgetankt nur 155 Kilo mit TÜV
MO-Chef Jo Soppa meint: "Eigenbau mit einmaligen Eckdaten. So etwas gibt es immer noch nicht ab Werk." hier ein Foto:



Meine Hawk, die ihr weiter unten in einem anderen MO-Artikel seht, habe ich seit 1991 aus zweiter Hand. Ich hab gezielt nach einer Hawk gesucht, ich wollte unbedingt einen sportlich handlichen Zweizylinder - da war die Hawk damals ihrer Zeit weit voraus - z.B. auch wegen ihrer schönen Einarmschwinge...
Heute ist sie rot, hier ein paar Eindrücke:::



und hier der Artikel aus der MO aus dem Jahr 2002



<vorige   Seite   nächste>
eine Ebene höher


Artikel aus der Zeitschrift
Honda: Honda GT 688 Hawk

Individueller Umbau: Dass ihre Glückszahl die sechs ist, hindert Missy D. nicht daran, auf Zweizylinder-Motorräder zu stehen. Die Honda Hawk GT 650 begeistert die leidenschaftliche Motorradfahrerin seit 1991, und seither verbessert und verschönert sie die leichte, quirlige Maschine liebevoll in Eigenregie. Hier das Ergebnis.



Auf irgendeiner von Missy D. besuchten Rennveranstaltung sah sie einmal einen Porsche aus den Siebzigern in blau-orangener Lackierung. Zufällig lief ihr der Besitzer des Rennwagens über den Weg und verriet ihr die Adresse, wo man solche Lackfarben besorgen konnte. Und weil ihr die Lackierung gefiel, fuhr sie hin, kaufte die Tönungen und beauftragte einen Lackierer, die Hawk umzuspritzen. Der verstand sein Handwerk, und nun steht die Honda zwecks Lichtbildnerei auf dem Rollfeld eines ausrangierten Flugplatzes in der Sonne und schimmert in schönstem Himmelblau, nein pardon, in Gulf-Blau und Blut-Orange.
Aber sie kann mehr, als nur hübsch auszusehen. Manche Hawk-Begeisterten behaupten, die Honda sei ihrer Zeit voraus gewesen. Denn in Sachen Verarbeitung und Fahrleistungen ist sie, vor allem in Anbetracht des Stapellaufs anno 1988, über viele Zweifel erhaben. Sehr leicht, sehr schlank und angenehm handlich, brachte sie Ende der achtziger Jahre alle Voraussetzungen für einen Verkaufsschlager á la Bandit mit, wie die Hawk eigentlich von der Planungsabteilung der Firma Honda genannt werden sollte. Doch Suzuki hatte den Namen schon rechtzeitig schützen lassen. So startete die Hawk in Japan unter dem Modellnamen „Bros“.
Das auch für den amerikanischen Markt unter dem wertfreien Typnamen „Hawk“ designte Konzept sollte vom Publikum jedoch nie richtig angenommen werden. Doch wie sagt man von großen Meistern? Erst post mortem erfahren sie den ihnen gebührenden Ruhm. Seit die letzte Hawk im Jahre 1991 in Japan die Produktionsstraße verließ, fand sie weltweit Liebhaber. Auch in Deutschland, wo die Hawk lediglich als Grauimport zu haben war.

Günstiges Angebot
Begeistert war auch unsere geheimnisvolle Missy D., als sie Ende 1991 eine Anzeige las, in der eine Hawk in der Nähe von Gera für 5000 Mark in gutem Zustand abholbereit zu erwerben war. Kurzerhand schnallte sie den Hänger an ihr Auto und holte sich das werdende Stück Zweiradgeschichte ab, das in den folgenden Jahren schrittweise nach ihren eigenen Vorstellungen umgestaltet werden sollte.
Ziel war nicht, ein extrem teures Custom-Tuning-Objekt für die Vitrine zu bauen, sondern ein individuell gestaltetes, alltagstaugliches Motorrad entstehen zu lassen. Was natürlich nicht bedeutet, auf exklusive und schöne Teile verzichten zu müssen.
Nimmt man auf der Honda Hawk Platz, so wird der Hintern von einem Ducati-Höcker einer 750er Supersport umschlossen. Vor dem Fahrtantritt werde ich gewarnt, der Abstand zwischen Tank und Höcker sei für männliche Fahrer im Bereich der Leiste etwas zu eng.
Missy D. sollte recht behalten. „Hat aber den Vorteil, dass meine Kumpels nicht andauernd damit fahren wollen.“
Wer stolzer Besitzer eines kleinen Bäuchleins ist, der passt in die Hawk erst gar nicht hinein, der bleibt schlichtweg stecken. Hier hat man es nun einmal nicht mit Großserienergonomien zu tun, die dem spannenlangen Hansel genauso wie der nudeldicken Dirn eine genehme Sitzposition bietet. Es handelt sich vielmehr um ein individuell, für genau eine Person aufgebautes Motorrad. Und diese Person heißt Missy D., und die liebt ihre Hawk über alles. „So von hinten oben betrachtet, sieht die Kleine richtig erotisch aus.“ Spricht’s und greift mit den Händen an die um acht Grad gekröpften Lenkerstummel.



Fahrwerk
Zu den Daten. Ein Motorrad umzubauen bedeutet Zweierlei. Erstens die Optimierung der vorhandenen Teile und zweitens den Austausch schlechter gegen bessere Komponenten. Die Gründe können ästhetisch oder funktionell motiviert sein. Beim Fahrwerk war es in diesem Falle Letzteres.
In der originalen Gabel arbeiten härtere, progressiv gewickelte White Power-Federn, die für eine straffere Abstimmung sorgen. Zusätzlich wurden die Holme um einen halben Zentimeter tiefer in die Gabelbrücke geklemmt.
Im überaus ansehnlich verschweißten Leichtmetall-Brückenrahmen findet man Technik von allerfeinster Qualität. Die Schwinge wird von einem voll einstellbaren Öhlins-Federbein angelenkt, wodurch das Heck leicht angehoben wurde. „Nach dem Einbau hatte ich ein neues Motorrad“, schwärmt die Erbauerin. Das Federbein spricht feinfühlig an, gibt dem Fahrer ein differenziertes Feedback von dem, was an Reifen und Schwinge passiert.
Dieses Erlebnis teilen viele, die um die 1500 Mark für ein solches High-Tech- Produkt ausgeben. Denn die Werkstoff- und Verarbeitungsqualität eines Federbeins dieser Liga liegt um ein Vielfaches höher, als bei den meisten Budget-Serienteilen. Das macht sich dann im Ansprechverhalten, den Dämpfungsreserven bis hin zur thermischen Unempfindlichkeit überaus positiv bemerkbar. e
Damit die eingeschlagene Linie auch in der Bereifung ihre Entsprechung fand, montierte Missy D. Bridgestone Battlax BT 56. Das Gesamtpaket funktioniert. Die Hawk ist zielgenau manövrierbar, extrem handlich, und lässt sich blitzschnell umlegen. Das Fahrwerk ist sehr direkt, dabei nicht zu hart.

Bremsen
Hier wurden nur leichte Veränderungen vorgenommen. Als die Riefen in der vorderen Bremsscheibe zu tief wurden und dadurch die Bremswirkung nachließ, musste sie ausgetauscht werden. Ans Vorderrad kam eine Scheibe von Brembo. Im Unterschied zum Original nun schwimmend gelagert. Hinten ist die Bremsanlage unverändert, bis auf die Stahlflexleitungen von Spiegler, die vorn wie hinten Pflicht waren. „Nie mehr ohne“, das ist klar. Ein deutlicher Druckpunkt ist die Folge. Die Bremsleistung ist auch an heutigen Standards gemessen, absolut zufriedenstellend.

Motor
Serienmäßig holt der Twin seine nicht üppigen 50 PS und 53 Nm aus 650 Kubikzentimetern. Missy D. wollte mehr, aber nichts unvernünftig Unnötiges. Keine anfällige Rennsemmel, der Motor sollte alltagstauglich bleiben.
Schließlich hat die nette Dame fürs richtig schnelle Fahren eine Honda VTR, zumindest bis vor kurzem, als ein etwas unvorsichtiger Autofahrer sie schlichtweg übersah. Die Firestorm landete auf dem Schrottplatz und Missy D. erst mal vier Wochen im Krankenhaus. Jetzt fährt sie aber schon wieder mit ihrer Hawk.
Viel Stadtverkehr, täglich zur Arbeit oder in die City. Kein Terrain für hochgezüchtete Sportaggregate. Deshalb stand auf dem Auftragszettel für den Tuner „leichtes Tuning, bitte.“ Nach einem Fehlversuch mit einem „günstigen Mechaniker“ und einigen eigenen Schraubarbeiten, landete der Motor bei Gerd Thiel, Spezialist für die seltenen Hawks.
Verfolgen wir einmal den Weg der angesaugten Luft durch den überarbeiteten Motor, wie sie auf das Benzin trifft und schließlich als Abgas das Fahrzeug verlässt.
Gefiltert wird die angesaugte Luft von einem auswaschbaren K&N-Luftfilter und strömt Richtung Vergaser. Dort saugt sie das Benzin aus der Schwimmerkammer durch exakt ausgetüftelte Düsen nach oben, vorbei an modifizierten Nadeln einer Honda Fireblade. Das Gemisch strömt nun an den Ventilen vorbei, die wiederum von einer „Schrick-Nockenwelle“ mit längeren Öffnungszeiten gesteuert werden.
Komprimiert wird der explosive Nebel in den auf 81,5 Millimeter aufgebohrten Zylindern von einem Übermaßkolben aus der 750er Honda-Afrika Twin. Verbrennen darf es in optimierten Brennräumen, um durch bearbeitete Kanäle in Richtung Auspuffanlage von BSM zu entweichen. Deutlich mehr Druck übers gesamte Drehzahlband ist die Folge dieser ersten Tuningstufe.



Charakter des Twins
Ein wunderbar kerniger Sound blubbert und brodelt aus dem Schalldämpfer. Es bollert und kribbelt angenehm unter der Bauchdecke. Schon in niedrigen Drehzahlbereichen läuft der Zwilling ruhig und nimmt willig Gas an. Kaum zweizylindertypisches Ruckeln ist zu verspüren.
Sobald Gas zugeführt wird, sagt das Drehmoment gerne „guten Tag, hier bin ich“ und zeigt, was es kann. Gleichmäßig, nicht übermäßig aggressiv, aber doch schnell geht es Richtung Drehzahlbegrenzer bei 9400 Umdrehungen. Irgendwo in der Mitte des Bandes hat der Motor besondere Stärken. Optimal für sämtliche Straßen, beispielsweise im Schwarzwald, wohin die Hawk regelmäßig unter ihresgleichen Gassi geführt wird.
Die Honda Hawk GT 688 von Missy D. zeigt eines: Wer Spaß am sportlichen Zweizylindern hat, braucht nicht zwingend das Budget für Ducati und Konsorten. Hawks gibt es gebraucht schon für wenige tausend Mark.
Und mit ein wenig Eigeninitiative, Hilfe von Tunern oder der Interessengemeinschaft (IG) Hawk ist schnell ein individueller Twin in der Garage geparkt. Ganz wie’s beliebt.

Technische Daten

Preis: Grauimport neu 7500 Mark (1992). Gebraucht heute 3500 Mark bis 6000 Mark, plus Kosten für Tuning
Leistung: 63 PS (47 kW) bei 7500/min. Maximales Drehmoment 65 Nm bei 6300/min (Zirka-Angaben)
Motor: Viertakt-Zweizylinder-V-Motor, 52 Grad Zylinderwinkel, Kurbelwelle mit um 76 Grad versetztem Hubzapfen. Flüssigkeitsgekühlt. Bohrung x Hub 81,5 x 66 mm, Hubraum 688 ccm, Keihin-Gleichdruckvergaser x 34,4 mm. Fünfganggetriebe. Endantrieb über Dichtringkette
Fahrwerk: Aluminium-Kastenprofilrahmen, Motor mittragend, Federweg 130 mm, gegossene Einarmschwinge und Monofederbein (Öhlins). Bereifung Bridgestone Battlax BT 56 in 110/70ZR17 und 160/60ZR 17. Vorn Scheibenbremse, schwimmend x 316 mm, hinten Scheibenbremse, x 276 mm. Radstand 1430 mm
Kontakte: Gerd Thiel (Tuning), Ahornweg 53, 67122 Altrip, Telefon (06236) 398665; Günther Witt (IG Hawk), Moosacherstraße 75, 80809 München, Telefon (089) 35732245



Artikel aus der Zeitschrift


Beitrag vom 19.04.2002

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 Honda
Honda Gold Wing GL 1800
Honda SPEZIAL: Werks-Superbike
Honda SPEZIAL: VTR 1000 SP-2
Honda SPEZIAL: RC 211 V
Honda SPEZIAL: Ten-Kate CBR600FS
Honda VTX
Honda VTR 1000 Firestorm
Honda CBR 900 RR Fireblade
Honda Hornet 900
Honda GT 688 Hawk
Honda CBR 600 F
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Diese Seite ist für unseren genialen Künstler Mr. S. Wir wollen ihn damit anspornen mehr so geile Teile wie das hier zu zeichnen - und bieten ihm hier ein Podium. Also, wenn Ihr ihn seht - fragt konkret nach dem nächsten Catwalk-Blacksheep-Comic!!!!

Illustration                                         :::                (erschienen 4/08 in )

CATWALK GLEMSECK  by Mr. S (Steven Flier)